Erste Schritte Schritte mit einer Leica Monochrom (Teil 3)

Ich war ja gespannt darauf, wie die Fotos aus der Leica Monochrom am Computer aussehen würden. Schon im erstenTeil hatte ich erwähnt, dass die Kamera in der Grundausstattung keinen USB-Anschluss hat. Also Karte aus der Kamera, ins Lesegerät und Daten auf den Computer übertragen. Danach sollte man die Speicherkarte gleich wieder in die Kamera einlegen, sonst gibt’s beim nächsten Fotoshooting möglicherweise eine unangenehme Überraschung.
Ich nutze meistens die Möglichkeit statt eines fertigen JPG-Fotos mit den Rohdaten der Kamera zu arbeiten. Das ist zwar aufwändiger, gibt mir aber mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung.
Rohdaten sehen zu Beginn immer etwas fade aus und müssen unbedingt am Computer nachbearbeitet werden. So auch die Files aus der Monochrom.

Rohdatei

Unbearbeitete Rohdatei aus der Leica Monochrom

Bildbearbeitung

In der Bildbearbeitungssoftware fallen schon mal alle Regler für Farben weg. In einem Youtube-Video hatte ich schon gesehen, dass man die verbleibenden Regler für Hell und Dunkel bei Monochrom-Rohdaten stärker drehen müsse als bei farbigen Rohformaten. Also spielte ich etwas mit Kontrast, Belichtung und den Helligkeitsreglern. Dabei kam das heraus:

zaghafte Korrektur

Erste zaghafte Korrektur von Licht und Schatten

Kritik auf Twitter

Ganz zufrieden stellte ich mein Werk auf Twitter aus. Sogleich erhielt ich ein paar „Likes“ und dann auch bald einen Kommentar: „…etwas flau…“
Verflixt! Aber wo er recht hat, hat er recht. Also habe ich noch mutiger an den Werten geschraubt.

zweite Version

Helle Bereiche sind jetzt ok. Aber die dunklen Bereiche noch zu fade

Da mein Kritiker immer noch nicht zufrieden war, habe sogar noch Einstellungen gemacht, die ich bei Farbfotos nur sehr zaghaft anfasse, da dort die Gefahr besteht, dass man mehr verschlechtert als verbessert. Monochrom-Fotos vertragen allerdings viel mehr, nein sie verlangen sogar danach.
Und das war das Endergebnis:

Final version

Dunkle Bereiche sind jetzt auch noch kräftiger. Die Endversion

Nun war nicht nur ich, sondern auch mein Kritiker zufrieden. An dieser Stelle danke ich Roland Horni für seine Kommentare auf Twitter. Wer den ganzen Dialog verfolgen will, kann ihn hier nachlesen.

 

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