Nach langer Zeit wieder auf Helgoland

Gestern bestieg ich den Nachtzug nach Hamburg, fuhr heute Morgen weiter nach Cuxhaven und tuckerte von dort mit der Fähre nach Helgoland. Eigentlich wollte ich schon vor vier Tagen hierher reisen, aber Halsweh und eine tüchtige Erkältung machten mir einen Strich durch die Rechnung. Nun werden es halt nur vier Nächte auf der Insel von James Krüss und Franz Schensky. Aber wie sagte mal ein reizendes, älteres Pärchen zu mir? „Ein Wochenende auf Helgoland ist so viel, wie eine Woche Ferien woanders.“ So gesehen habe ich also noch mehr als eine Woche Ferien vor mir.
Gleich nachdem ich mein Gepäck in einem Hotelzimmer deponiert hatte, machte ich einen Spaziergang hinauf aufs Oberland, schliesslich musste ich der langen Anna meine Aufwartung machen. Solange man nicht bei der langen Anna vorbeigeschaut hat, solange ist man nicht auf Helgoland angekommen. Auch wenn es heute nicht strahlend schön war, so leuchteten die Lange Anna und die roten Buntsandsteinklippen doch ein paar Minuten im Abendlicht.
Mehr habe ich heute nicht mehr unternommen, zum einen war ich von der Reise doch ziemlich müde, zum anderen wird es schon verflixt früh dunkel. Der Norden halt.

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